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Vereinsgeschichte

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Nach der Gründung des Ortsvereins im Jahr 1980 legten sich die damaligen Vereinsmitglieder mächtig ins Zeug. Viele von Ihnen waren als Elternteil eines Kindes mit Behinderung persönlich betroffen.

Anfangs ging es überwiegend darum, sich als betroffene Eltern gegenseitig zu stützen und die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Später war das vorrangige Ziel dieses intensiven, persönlichen Engagements, für ihre Kinder ein „Zuhause“ außerhalb der Familie zu schaffen.
Einen Lebensbereich, in dem es dem einzelnen Mensch mit seiner Behinderung möglich sein würde, sich weiterzuentwickeln, lebenspraktische Fähigkeiten zu erwerben und seine Persönlichkeit zu entfalten.

Nach und nach wurden Räumlichkeiten gekauft und hergerichtet. Um öffentliche Gelder und Zuschüsse zu bekommen, musste für das erste Wohnhaus ein großer Teil an Eigenkapital eingesetzt werden. Die damaligen Vereinsmitglieder sammelten Spenden, engagierten sich für den alljährlichen Basar und packten selbst tatkräftig mit an.

Es wurde miteinander für das Erreichen eines Ziels gekämpft. Das hat diese Gruppe freiwillig engagierter Menschen stark zusammengeschweißt und die Lebenshilfe Borken zu dem gemacht, was sie heute ist:

Ein starker Verein mit über 550 Vereinsmitgliedern, ca. 160 hauptamtlichen Mitarbeitern und vielen freiwillig engagierten Helfern.

 
  • 1980-1989

    07.10.1980: Gründung des Vereins in Anwesenheit von Tom Mutters, dem Gründer der Lebenshilfe.
    Der neu gegründete Ortsverein löst sich vom Kreisverein Bocholt/Borken und hat 121 Mitglieder.
    1. Vorsitzender:  Herr Kolks,
    Stellvertreter: Herr Pietsch, Herr Grömping,
    Schriftführer: Herr Baumeister,
    Kassiererin: Frau Hörnemann,
    Beisitzer: Frau Heumer, Herr Kretschmann, Herr Kamps, Herr Winking.

    1981: Aufbau von Freizeitaktivitäten, Kegeln, Disco, Winterfest u.ä.

    1982: Erster Basar in der Neumühlenschule.

    1983: Anmietung (später Kauf) einer „Übungswohnung“ in Borken an der Mozartstrasse. Ausweitung des Freizeitangebots. Angebot über therapeutisches Reiten für die Schüler der Neumühlenschule.

    1986: Nach dem Tod von Herrn Kolks wird Werner Pietsch 1. Vorsitzender. Gemeinde Heiden übernimmt Patenschaft des Ortsgruppe Heiden der Lebenshilfe.

    1987: Kauf einer Villa in Borken an der Wilbecke. Kauf, Umbau- und Einrichtungskosten 1,2 Mio DM, davon 200.000 DM Eigenmittel.
    Kauf eines Fahrzeugs für die Übungswohnung und die Schule.
    Es werden Ferienspiele in der Übungswohnung angeboten.

    15.02.1989: Bezug der Wohnstätte „Wilbecke“, 16 Plätze.

  • 1990-1999

    1990: Die Planungen für eine weitere Wohnstätte in Heiden beginnen.
    Die Lebenshilfe wird Mitglied des Betreuungsvereins.
    Angebot von Familienentlastenden Maßnahmen in der Übungswohnung.

    1991: Die Lebenshilfe führt erstmalig Ferienfreizeiten durch.

    1992: In den Räumen der Übungswohnung wird eine Betreuungsstelle mit einem hauptamtlichen Mitarbeiter eingerichtet.

    Die Gemeinde Heiden schenkt der Lebenshilfe ein Grundstück für den Bau einer Wohnstätte.

    1993: Der Verein hat nun 300 Mitglieder.

    1994: Kauf der Obergeschosswohnung Mozartstraße (140.000 DM). Grundsteinlegung Wohnstätte Heiden, Kosten 2,5 Mio DM, Eigenmittel 250.000 DM.

    1995: Einstellung eines hauptamtlichen Geschäftsführers für die Geschäftsstelle, Mozartstraße 31, 46325 Borken. Je Wohnstätte eine halbe Stelle für die Verwaltung, endlich gibt es Entlastung für den ehrenamtlichen, geschäftsführenden Vorstand.

    01.10.1995: Bezug der Wohnstätte in Heiden, 20 Plätze.

    1996: Wechsel in der Geschäftsführung, jetzt Frau Anneliese Büschgen.

    1997: Bernhard Tücking wird zum ersten Vorsitzenden des Vereins gewählt, Werner Pietsch wird Ehrenvorsitzender.

    Die Geschäftsstelle erhält renovierte Büroräume.
    Der Familienunterstützende Dienst wird eingerichtet (FuD).

    1998: Das Angebot an Wohnheimplätzen in Borken wird ausgeweitet auf 20 Plätze.
    Frau Thea Hörnemann, seit Gründung des Vereins Kassiererin, erhält das Bundesverdienstkreuz.

    1999: Ausbau des Dachgeschosses der Wohnstätte Heiden auf nunmehr 23 Plätze. Die Wohnstätte „Wilbecke“ feiert ihr 10jähriges Jubiläum.
    Werner Pietsch, seit der Gründung im geschäftsführenden Vorstand, davon 12 Jahre als 1. Vorsitzender, erhält das Bundesverdienstkreuz.
    Frau Klöcker wird für 10 Jahre Organisation und Durchführung von Ferienfreizeiten geehrt.

  • 2000-2009

    2000: Eine Bedarfsfeststellung für eine weitere Wohnstätte liegt vor.

    2002: Das Obergeschoss im Haus der Lebenshilfe wird ausgebaut für Geschäftsstelle, FuD, Archiv und Versammlungsraum. Anmietung des Nachbarhauses der Wohnstätte in Heiden, jetzt 26 Plätze.
    Workshops zur Neuausrichtung der Vereinsarbeit finden statt.

    2003: Neues Angebot „Ambulant Betreutes Wohnen“ nimmt seine Arbeit auf. Die Stiftung Lebenshilfe Borken wird gegründet.
    Renovierung der Übungswohnung. Baubeginn der dritten Wohnstätte in Borken-Gemen, Kosten 1,5 Mio Euro, Eigenmittel 150.000 €.

    2004: Die Beratungsstelle nimmt ihre Arbeit auf.

    Im Oktober Bezug der Wohnstätte in Gemen mit 24 Plätzen.

    2005: Die Wohnstätten werden in die LEBENSHILFE Wohnen gGmbH ausgegliedert und die Verantwortung der Geschäftsführerin Frau Büschgen übertragen, die auch weiterhin Geschäftsführerin des Vereins bleibt.

    10.09.05: Der Verein feiert sein 25jähriges Jubiläum. Er hat 422 Mitglieder, 70 Beschäftigte, viele Praktikanten und ehrenamtliche Helfer.

    2006: Josef  Amberg, Velen,  übernimmt den Vorsitz des Vereins.

    2007: Erste Überlegungen bezüglich Ersatzbauvorhaben für die Wohnstätte Wilbecke.

    2008: In Abstimmung mit der Lebenshilfe beginnt ein Investor mit dem Bau einer Wohnanlage an der Mozartstraße 21 mit 13 Single- und 3 Paarwohnungen.

    Im Untergeschoss der Wohnstätte Gemen gibt es ein neues Angebot , die Tagesstruktur. Die Reha-Sport Abteilung wird gegründet.

    2009: Einzug der Mieter in die "21". 16 Mietparteien werden dort als Kunden vom Ambulant unterstützenden Dienst betreut.

    Ankauf eines Baugrundstücks in der Innestadt Borken (Ersatzbau Wohnstätte Wilbecke)

  • 2010-2019

    2010: Neues Angebot für die Begleitung der ehrenamtlich Tätigen der Lebenshilfe: Freiwilligenkoordination

    2011: Einrichtung des Lebenshilfe Center in der Borkener Innenstadt

    2012: Umzug der Wohnstätte Wilbecke in  das neu errichtete Haus Am Armenkamp 8, in Borken.

    Zum 01.06. nimmt der neue Geschäftsführer Hans-Günther Wilkens seine Tätigkeit auf.

    2016: Das alte Haus in dem die Geschäftsstelle und die Übungswohnung untergebracht sind ist in die Jahre gekommen, in den Räumlichkeiten der Gruppe "Tagesstruktur " wird es zu eng: Die Planung und der Bau des neuen "Hauses der Lebenshilfe" beginnt.

    2017: Richtfest des Lebenshilfehauses, Wechsel an der Vorstandsspitze: Josef Amberg tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück, Jürgen Scholz übernimmt den Vorstandsvorsitz.

    2018: am 27.04. wird das Lebenshilfehaus feierlich seiner offiziellen Bestimmung übergeben. Die Tagesstruktur, Übungswohnung und Verwaltung sind nach und nach bereits umgezogen und haben ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen.

    Das alte Geschäftsstellengebäude wird umgebaut und an die Stadt Borken vermietet.

    April 2019 Herr Lichte übernimmt die Geschäftsführung des Vereins Lebenshilfe Borken und Umgebung e.V.

    2019: Johannes Kuhlmann übernimmt den Vorsitz des Vereins.

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