Nach der Gründung des Ortsvereins im Jahr 1980 legten sich die damaligen Vereinsmitglieder mächtig ins Zeug. Viele von Ihnen waren als Elternteil eines Kindes mit Behinderung persönlich betroffen.
Anfangs ging es überwiegend darum, sich als betroffene Eltern gegenseitig zu stützen und die Freizeit gemeinsam zu gestalten. Später war das vorrangige Ziel dieses intensiven, persönlichen Engagements, für ihre Kinder ein „Zuhause“ außerhalb der Familie zu schaffen.
Einen Lebensbereich, in dem es dem einzelnen Mensch mit seiner Behinderung möglich sein würde, sich weiterzuentwickeln, lebenspraktische Fähigkeiten zu erwerben und seine Persönlichkeit zu entfalten.
Nach und nach wurden Räumlichkeiten gekauft und hergerichtet. Um öffentliche Gelder und Zuschüsse zu bekommen, musste für das erste Wohnhaus ein großer Teil an Eigenkapital eingesetzt werden. Die damaligen Vereinsmitglieder sammelten Spenden, engagierten sich für den alljährlichen Basar und packten selbst tatkräftig mit an.
Es wurde miteinander für das Erreichen eines Ziels gekämpft. Das hat diese Gruppe freiwillig engagierter Menschen stark zusammengeschweißt und die Lebenshilfe Borken zu dem gemacht, was sie heute ist:
Ein starker Verein mit über 550 Vereinsmitgliedern, ca. 160 hauptamtlichen Mitarbeitern und vielen freiwillig engagierten Helfern.


