Das neue Lebenshilfehaus wurde in einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben

Zahlreiche Gäste aus Politik, örtlich ansässigen Vereinen und Verbänden, am Neubau beteiligter Unternehmen und aus eigenen Reihen waren am Freitag der Einladung der Lebenshilfe Borken e.V. zur offiziellen Eröffnung des Lebenshilfehauses gefolgt. Das neue Haus an der Mozartstraße in Gemen wurde in einem kleinen Festakt seiner Bestimmung übergeben. Jürgen Scholz, 1. Vorsitzender und Johannes Kuhlmann, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Lebenshilfe Borken e.V., hoben in Ihrer Ansprache unter anderem die Multifunktionalität des Gebäudes hervor, die in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Thesing & Thesing hervorragend umgesetzt worden sei. Im Einzelnen beherbergt das Gebäude die Gruppe „Tagesstruktur“ mit 24 Plätzen im hinteren Erdgeschoss, die Übungswohnung für Nutzer des Familienunterstützenden Dienstes (FuD) und für lebenspraktischen Unterricht für Schüler der Neumühlenschule im vorderen Erdgeschoss, ein Mehrzweckraum, nutzbar für Therapieangebote, Gruppenarbeit, Rehasportangebote, Veranstaltungen und größere Gesellschaften, ebenfalls im Erdgeschoss. Verwaltungs-, Beratungs- und Büroräume sind im Obergeschoss untergebracht. Mit dieser Multifunktionalität, dieser „Zweckgemeinschaft“ im neuen Haus beschreite die Lebenshilfe Borken teilweise neue Wege. Der Vorstandsvorsitzende und sein Stellvertreter bedankten sich bei allen am Bau beteiligten Akteuren, beide wünschten allen Nutzern dieser Einrichtung zukünftig ein gutes Miteinander im Gebäude.

Hubert Börger, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Borken würdigte in seiner Rede die Bemühungen der Lebenshilfe Borken um Integration und Inklusion der Menschen mit geistiger Behinderung in Borken und Umgebung. Die Lebenshilfe sei mit ihrem neuen Gebäude dahingehend weiterhin auf einem sehr guten Weg.

Musikalisch untermalt wurde der Festakt durch die Lebenshilfeband „Voll dabei“, die insbesondere mit dem Stück „Die Hände zum Himmel“ für ausgesprochen fröhliche Stimmung sorgte. Zum Ende des offiziellen Teils der Feier bat Geschäftsführer Hans-Günther Wilkens Pfarrerin Barbara Werschkull und Pfarrer Andreas Lüke um ihren Segen für die Räumlichkeiten. Nach einem kurzen gemeinsamen Gebet übernahmen beide die Aufgabe sehr gerne. Die Gäste nutzen im Anschluss die Gelegenheit sich bei angeregten Gesprächen am Buffet zu stärken und sich im Gebäude umzusehen.

 

 

 
 
 
 

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