Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Borken e.V

In der Mitgliederversammlung der ‘Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Borken und Umgebung e. V.‘ stellte der Architekt Prof. Manuel Thesing die Ideen und die Planung zu dem neuen Gebäude vor.
Das Haus zeichnet sich primär durch ein hohes Maß an Funktionalität aus, so der Architekt. Eine „innere Straße“, die sich durch das Gebäude zieht, verbindet die Räume für Nutzer und Besucher und ermöglicht durch die ineinander übergehenden Bereiche hohe Flexibilität. Manuel Thesing betont, dass das Haus „Mensch und Gebäude verortet und dadurch ein Zentrum für die Lebenshilfe schafft“. Der Vorsitzende Josef Amberg ergänzte und hob die Überlegungen zur multifunktionalen Nutzung hervor. Diese entstanden nachdem der Landschaftsverband die Erweiterung für die Tagesförderstätte bestätigt hatte. Es wurden eine Übungswohnung, eine großer variabler Raum für diverse Vereinsangebote und schließlich Büroräume für die Geschäftsstelle integriert. Zwischenzeitlich sind die Förderbescheide von Aktion Mensch und der Stiftung Wohlfahrtspflege eingegangen. Nun seien die ersten Ausschreibungen entschieden und in der zweiten Oktoberhälfte könne man beginnen, so der Vorsitzende.


Im weiteren Verlauf hob der Kassierer Georg Wrede die positive Kassensituation hervor. Sowohl der Verein wie die gGmbH schlossen das Wirtschaftsjahr 2015 positiv ab. Die Basis für die Eigenleistung des Bauprojektes konnten dadurch weiter gefestigt werden. Bei den Neuwahlen wurde der stv. Vorsitzende Jürgen Scholz einstimmig bestätigt sowie die Beisitzerin Silke Nürnberg für eine weitere Amtsperiode einstimmig wiedergewählt wurde. Über eine zusätzliche Beisitzerin freute sich der Vorstand. Kerstin Hölker aus Borken nahm bereits seit einem Jahr an den Vorstandsitzungen teil - auch sie wurde einstimmig gewählt. Zum Abschluss der Versammlung berichtete der Geschäftsführer Hans-Günther Wilkens über die aktuelle Situation der Reformentwürfe zum Bundesteilhabegesetz. Er betonte, dass diese noch deutlich in der Kritik stünden. Viele Mitglieder hatten sich an den gegenwärtigen Protestaktionen im Rahmen einer Unterschriftenaktion beteiligt. Eine abschließende Beurteilung wird erst zum Jahreswechsel möglich sein; „dann werden wir Informationen und die konkreten Ergebnisse für die Mitglieder aufbereiten“, betonte der Geschäftsführer.

 
 
 

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